Romantisch

03. Juli 2022
CongressCentrum Pforzheim, Großer Saal | Am Waisenhausplatz 5 | Pforzheim
ABO 6 Sonntag, 03. Juli 2022, 19.00 Uhr CongressCentrum Pforzheim, Großer Saal 18.00 Uhr: Konzerteinführung mit Chefdirigent Douglas Bostock David Nebel, Violine Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim Douglas Bostock, Leitung Romantisch Richard Wagner (1813-1883) Siegfried Idyll Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) Violinkonzert e-Moll op. 64 Hugo Wolf (1860-1903) Italienische Serenade Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Romantisch
Im letzten Abonnementskonzert dieser Spielzeit laden uns vier Große ein zu einem grandiosen Finale – sie zünden für uns ein Feuerwerk der Gefühle, veranstalten wahre Orgien höchster Klanglust und rufen eine große Freiheit aus, aus der mit Frische und Humor Mut zu neuen Wegen erwächst. Der Klangzauberer Richard Wagner ist vertreten mit seinem Siegfried-Idyll: Aus diesem spricht nicht nur seine hohe Kunst, Motive in immer neue, berauschende Farben zu tauchen, es spiegelt auch seine private Glückssituation nach der Geburt seines Stammhalters und der Klärung seiner Beziehung zu seiner Endlich-Gattin Cosima wider. Felix Mendelssohns wunderbares Violinkonzert in e-Moll entführt uns ebenfalls in überschwängliche Klangwelten. Es ein reifes Werk des großen Romantikers, das seine Interpreten zu herrlichster Tongebung animieren will. Hugo Wolf entführt uns in seiner „Italienischen Serenade“ nicht nur ins romantische Sehnsuchtsland Italien, sondern an der Hand des Eichendorffschen „Taugenichts“ auch zur frischen Auseinandersetzung mit den eigenen Sehnsüchten. Und Ludwig van Beethovens Achte lässt uns mit hintergründiger Schelmerei und einem wohltuenden Maß an Unverfrorenheit wieder befreit auflachen. David Nebel, Violine Der Schweizer David Nebel studierte in Wien, Zürich und London und ist einer der vielversprechendsten Geiger der jungen Generation. Über seine bei Sony erschienene Solo-CD mit dem London Symphony Orchestra schrieb das renommierte Grammophone Magazine: „ Ein ungemein beeindruckendes Debütalbum…“
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